{"id":3206,"date":"2025-03-13T17:27:40","date_gmt":"2025-03-13T16:27:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.marcoriederer.at\/blog\/?p=3206"},"modified":"2025-03-13T17:27:40","modified_gmt":"2025-03-13T16:27:40","slug":"meine-ersten-50km","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.marcoriederer.at\/blog\/2025\/03\/13\/meine-ersten-50km\/","title":{"rendered":"Meine ersten 50km"},"content":{"rendered":"\n<p>Es gibt L\u00e4ufe, die einfach nur zum Genuss sind. Dann gibt es solche, die einen an die eigenen Grenzen bringen \u2013 und dann gibt es jene, die das Beste und das H\u00e4rteste aus beiden Welten vereinen. Mein erster Lauf \u00fcber <strong>50 Kilometer<\/strong> geh\u00f6rt definitiv in diese Kategorie.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Weg zur Ultra-Distanz<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Bisher war mein l\u00e4ngster Lauf ein Marathon. <strong>42,195 Kilometer<\/strong> \u2013 eine Distanz, die mir nach meinem Marathon-Deb\u00fct im letzten Jahr noch ehrfurchtgebietend vorkam. Doch irgendetwas in mir wollte mehr. Der Gedanke, einmal die 50-km-Marke zu knacken, hatte sich \u00fcber die letzten Monate festgesetzt. Und jetzt habe ich es geschafft: <strong>50,85 km am St\u00fcck!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und das Beste daran: <strong>Es war mein erster Versuch \u00fcber diese Distanz \u2013 und es hat auf Anhieb geklappt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Lauf: Von Euphorie zu purer Willenskraft<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der Wecker klingelte am Sonntag um <strong>03:45 Uhr<\/strong>, und um <strong>5 Uhr morgens<\/strong> ging es los. Noch war die Welt ruhig, die Stra\u00dfen leer, die Luft frisch. Perfekte Bedingungen f\u00fcr einen langen Lauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten Kilometer liefen sich gut, die ersten 30 sogar richtig angenehm. Das Tempo war solide, das Gef\u00fchl in den Beinen leicht. Doch ich wusste (<em>auch schon vom Marathon vom letzten Jahr und meinen wenigen Long-Runs \u00fcber 30 km<\/em>): Ab Kilometer 35 sind die Beine unberechenbar&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Und genau da habe ich mich selbst psychologisch \u00fcberlistet: <strong>Ich entschied mich bewusst f\u00fcr eine Streckenschleife, bei der es keine Abk\u00fcrzung mehr gibt.<\/strong> Einmal dort angekommen, gab es nur zwei Optionen: <strong>Entweder ich ziehe es durch \u2013 oder ich bleibe irgendwo im Nirgendwo stehen.<\/strong> R\u00fcckweg? Nur mit den eigenen Beinen. <strong>Aufgeben war also keine Option.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ab <strong>Kilometer 40<\/strong> wurde das Spiel dann tats\u00e4chlich h\u00e4rter. Ich sp\u00fcrte jeden Schritt, die Beine wurden schwerer. Ich begann, mir selbst Mut zuzusprechen:<\/p>\n\n\n\n<p>&#x1f449; <strong>&#8222;Nicht aufh\u00f6ren!&#8220;<\/strong><br>&#x1f449; <strong>&#8222;Du schaffst das!&#8220;<\/strong><br>&#x1f449; <strong>&#8222;Ich muss durchhalten!&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und dann kamen sie, die letzten <strong>6 Kilometer<\/strong>, die zu einer echten Herausforderung wurden. Mein Tempo fiel ab, <strong>die letzten 5 Kilometer musste ich mit einer Pace von \u00fcber 7 min\/km laufen<\/strong>. Aber aufgeben? Kam nicht in Frage!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Stolz nach der Ziellinie<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Nach <strong>4 Stunden, 58 Minuten und 1 Sekunde<\/strong> war es geschafft. <strong>50,85 km.<\/strong> Ein Ultra. Ein neuer Meilenstein. <strong>4.071 verbrannte Kalorien, 207 H\u00f6henmeter \u2013 und unendlich viel Stolz.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch wichtiger: Ich war rechtzeitig zu Hause f\u00fcr ein wohlverdientes, sp\u00e4tes <strong>Familienfr\u00fchst\u00fcck<\/strong>, das von doppeltem Genuss gepr\u00e4gt war. Denn nichts schmeckt besser, als wenn man sich den Hunger richtig erlaufen hat.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was kommt als n\u00e4chstes?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Meilenstein wartet bereits: <strong>Der Vienna City Marathon 2025.<\/strong><br>Im letzten Jahr lief ich die 42 km in <strong>3:41:00 Stunden<\/strong>, doch diesmal habe ich ein neues Ziel: <strong>unter 3:35:00!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich freue mich auf die n\u00e4chste Herausforderung \u2013 und darauf, meine Grenzen weiter zu verschieben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer von euch hat schon einmal die 50km geknackt? Wie war eure Erfahrung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#x1f680; <strong>Bis zum n\u00e4chsten Lauf!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.marcoriederer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Meine-ersten-50km_Ueberblick-1024x435.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3203\" srcset=\"https:\/\/www.marcoriederer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Meine-ersten-50km_Ueberblick-1024x435.jpg 1024w, https:\/\/www.marcoriederer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Meine-ersten-50km_Ueberblick-300x127.jpg 300w, https:\/\/www.marcoriederer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Meine-ersten-50km_Ueberblick.jpg 1205w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.marcoriederer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Meine-ersten-50km_Herzfrequenzbereiche-1024x354.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3204\" srcset=\"https:\/\/www.marcoriederer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Meine-ersten-50km_Herzfrequenzbereiche-1024x354.jpg 1024w, https:\/\/www.marcoriederer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Meine-ersten-50km_Herzfrequenzbereiche-300x104.jpg 300w, https:\/\/www.marcoriederer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Meine-ersten-50km_Herzfrequenzbereiche.jpg 1086w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt L\u00e4ufe, die einfach nur zum Genuss sind. 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